Ostertorte {Schokoladeneier / Ganach / Preiselbeeren / Guinness}

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Ostern steht vor der Tür, der Frühling hat uns mal wieder im Schlaf überholt und so langsam suggeriert uns das Wetter, dass der Sommer schon anklopft. Spätestens jetzt können wir uns Frühling und Ostern nicht mehr entziehen. Karotten, Eierlikör, Vanille, erste Erdbeeren und Rhabarber überall wo man hinschaut. Warum nicht einmal etwas anderes zu Ostern backen? Eine Ostertorte, die unglaublich schokoladig und schön herb ist! Nach fast vierzig Tagen ohne Schokolade habe ich ein wahnsinniges Verlangen nach dunkler Schokolade. Im Supermarkt schmachte ich seit Wochen fast jede Tafel an und male mir aus, was man mit zartbitterer Kuvertüre so alles anstellen könnte. Hier kommt nun also die Antwort – eine super schokoladige Ostertorte.

Mein ganz persönlicher Favorit zu einer herben dunkeln Schokoladenganache ist der Guinnessboden, den ich immer wieder gerne backe. Er ist super saftig, wie ein Brownie und ebenfalls eher herb als süß. Ein Ostertörtchen also mal anders. Der Guinnessboden stammt aus der Herbst-Ausgabe des Magazins „Sweet Dreams“ (klick) (September/Oktober 2015). 

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Zutaten für die Böden

  • 360ml dunkles Bier (ich habe entsprechend der Empfehlung im Rezept Guinness verwendet)
  • 340g Butter
  • 160g Kakaopulver
  • 4 Eier
  • 4 Tl Vanilleextrakt
  • 360g Creme fraîche
  • 360g Mehl
  • 560g Zucker
  • 1 Tl Salz
  • 4 Tl Backpulver
  • 4 El Kakaonibs

Zutaten für die Fruchtfüllung

  • 6 El Preiselbeeren (ich bevorzuge - in alter Familientradition - die von Wernberger)

Zutaten für die Ganache (Schokoladencreme)

  • 400g Schlagsahne
  • 400g zartbittere Schokolade

Zutaten für die Dekoration

  • Grüner, essbarer Rasen
  • Ostereier, z.B. mit Zuckerguss überzogene Schokoladeneier

Zubereitung

Am Tag bevor die Torte gefüllt und verziert wird, die Schokolade grob hacken, in eine Schüssel geben und mit der kurz aufgekochten Sahne übergießen. Alles 1-2 Minuten ruhen lassen und anschließend glattrühren. Die Ganache über Nacht im Kühlschrank fest werden lassen.

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Sogleich geht es mit den Böden weiter: Dazu den Backofen auf 150°C Umluft vorheizen und den Boden von zwei runden Formen (26 – 28 cm Durchmesser) mit Backpapier auslegen.

Das Bier mit der Butter in einem Topf erhitzen und den Kakao einrühren. Alles abkühlen lassen. In der Zwischenzeit die Eier mit Vanille und Creme fraîche mit einem Schneebesen verquirlen. Für die Herstellung des Teiges habe ich vollständig auf die Hilfe meiner Küchenmaschine verzichtet und alles mit einem großen Schneebesen gemacht, das klappt wunderbar. Die Biermischung unter die Eiermasse rühren und anschließend Mehl, Zucker, Backpulver, Salz und Kakaonibs dazu geben. Sobald der Teig glatt und homogen ist, wird er gleichmäßig auf die Formen verteilt und für ca. 40 Minuten (Stäbchenprobe) im Ofen gebacken. Die Kuchen auskühlen und über Nacht abgedeckt in der Form stehen lassen. 

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Am folgenden Tag die Schokoladencreme 1 Stunde bevor es mit den Böden weitergeht aus dem Kühlschrank nehmen. Dann die beiden Böden aus der Form lösen und einen Boden einmal waagerecht durchschneiden. Für diese Torte habe ich somit drei Böden verwendet.

Die Schokoladencreme mit einem Schneebesen glattrühren und ca. 6 El in einen Spritzbeutel mit Sterntülle geben. Den nicht geteilten Boden auf einen Tortenteller oder eine Tortenpappe setzen und die Preiselbeeren auf diesem Boden verteilen. Den Rand mit Ganache einstreichen und einen zweiten Boden aufsetzen. Diesen oben mit Ganache bestreichen und den dritten Boden auflegen. Den letzten Boden sowie die gesamte Torte mit Ganache einstreichen. Dazu in zwei Schritten arbeiten. Zuerst wird die Torte mit einer dünnen Schicht aus Schokoladencreme umhüllt. Das dient dazu, alle Krümel zu binden und Unebenheiten auszugleichen. Sobald diese Schicht fest ist, die übrige Ganache ebenfalls ganz leicht erwärmen, so dass sie einen schönen Glanz bekommt und die Torte damit großzügig einstreichen. Rasch arbeiten, da die Creme sonst fest wird, bevor die Torte mit einem Tortenglätter rundherum geglättet werden konnte.

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Mit dem Spritzbeutel große Tupfen an den Rand der Torte spritzen und ein Nest in der Mitte aufspritzen. Die Torte mit dem Gras und den Zuckereiern österlich dekorieren und im Kühlschrank vollständig durchkühlen lassen. Sie schmeckt recht herb, mit den Preiselbeeren aber sehr fruchtig und braucht mindestens eine Stunde, um auf Zimmertemperatur zu kommen, bevor sie serviert werden sollte.

Habt viel Spaß beim Nachbacken und eine schöne österliche (Kuchen-)Zeit!

Eure Tine

Törtchen zur Feier des Tages {Herzlichen Glückwunsch!}

Ein Guinnesstörtchen mit Schokoladenganache

Ein Guinnesstörtchen mit Schokoladenganache

Wenn wir lange auf etwas hingearbeitet haben und das gesetzte Ziel dann endlich erreicht ist, ist das immer ein guter Grund für eine kleine (oder auch größere) Feier. Geht euch doch bestimmt nicht anders, oder? Zugegeben, im Alltag gehen kleinere Etappenziele oft unter, aber die Großen? Nicht selten fühlt man sich wie ein Hamster im Laufrad oder manchmal auch wie ein Marathon-Läufer auf dem Weg zu seinem Ziel. Nichts ist gut genug, immer fallen uns mögliche Kritikpunkte auf, Fallstricke die umgangen werden müssen und irgendwann fehlt die Motivation. Das ist dann genau der Zeitpunkt, wo einem - der Chef (?) - eine Karotte vor die Nase hält - frei nach dem Motto: wenn der Esel nur ein Leckerli vor der Nase hat, wird der schon wieder weiterlaufen.

Das ist ein bisschen die Geschichte, die sich hinter dem heutigen Törtchen verbirgt. Auf Wunsch einer lieben Freundin habe ich es gebacken, für einen Herren, der genau dies erreicht hat....ein großes berufliches Ziel, einen Meilenstein - herzlichen Glückwunsch!

Da der beschenkte ein Mann ist, gibt es eine Männertorte: mit Guinness, dunkler Schokolade und einer herben Marmeladenfüllung. Klischee? Mag sein, aber ein zartrosa Himbeertörtchen hätte für mich nicht ins Bild gepasst. Und es gibt natürlich die angebissene Karotte ... ;) 

Die angebissene Karotte ;)

Die angebissene Karotte ;)

Der Guinnessboden stammt aus der Herbst-Ausgabe des Magazins „Sweet Dreams“ (klick) (September/Oktober 2015). 

Zutaten für die Böden

  • 180ml dunkles Bier (ich habe entsprechend der Empfehlung im Rezept Guinness verwendet)
  • 170g Butter (hier habe ich Joghurtbutter verwendet)
  • 80g Kakaopulver
  • 2 Eier
  • 2 Tl Vanilleextrakt
  • 180g Creme fraîche
  • 180g Mehl
  • 280g Zucker
  • ½ Tl Salz
  • 2 Tl Backpulver
  • 2 El Kakaonibs

Für die Fruchtfüllung

  • 4 El Preiselbeeren (ich bevorzuge - in alter Familientradition - die von Wernberger)

Zutaten für die Ganache (Schokoladencreme)

  • 200g Schlagsahne
  • 400g zartbittere Schokolade
  • Fondant, Lebensmittelfarbe und Perlen für die Dekoration

Zutaten für die Dekoration

  • Fondant
  • Lebensmittelfarbe
  • Essbare Perlen und Zuckerschmuck

Zubereitung

Am Tag bevor die Torte gefüllt und verziert wird, die Schokolade grob hacken, in eine Schüssel geben und mit der kurz aufgekochten Sahne übergießen. Alles 1-2 Minuten ruhen lassen und anschließend glatt rühren. Die Creme über Nacht im Kühlschrank fest werden lassen.

Das Törtchen im Schokokleid mit Karotte

Das Törtchen im Schokokleid mit Karotte

Sogleich geht es mit dem Boden weiter: Dazu den Backofen auf 140°C Umluft vorheizen und den Boden von zwei runden Formen (15-20cm Durchmesser) mit Backpapier auslegen. Das Bier mit der Butter in einem Topf erhitzen und den Kakao einrühren. Alles abkühlen lassen. In der Zeit die Eier mit Vanille und Creme fraîche mit einem Schneebesen verquirlen. Für die Herstellung des Teiges habe ich vollständig auf die Hilfe meiner Küchenmaschine verzichtet und alles mit einem großen Schneebesen gemacht. Die Biermischung unter die Eiermasse rühren und anschließend Mehl, Zucker, Backpulver, Salz und Kakaonibs dazu geben. Sobald der Teig glatt und homogen ist, wird er gleichmäßig auf die Formen verteilt und für ca. 30 Minuten (Stäbchenprobe) im Ofen gebacken. Die Kuchen auskühlen und über Nacht, unter einer Abdeckung, in der Form stehen lassen. 

Schokoladenganache umhüllt Guinness-Böden und Preiselbeermarmelade

Schokoladenganache umhüllt Guinness-Böden und Preiselbeermarmelade

Am folgenden Tag die Creme 1 Stunde bevor es mit den Böden weitergeht aus dem Kühlschrank nehmen. Dann die beiden Böden aus Form lösen und gleichmäßig waagerecht in 2-3 cm dicke Böden schneiden. Für dieses Törtchen habe ich vier Böden verwendet - die Reste verarbeite ich zu Cake-Pops oder einem Schicht-Dessert.

Die Creme mit einem Schneebesen glatt rühren und ca. 3-4 El in einen Spritzbeutel geben. Auf zwei Böden am Rand einen dünnen Ring spritzen, damit die Marmelade später nicht ausläuft und sich außen mit der Ganache vermischt. Die beiden Böden mit 2 El Preiselbeermarmelade und etwas Ganache füllen. Die anderen beiden Böden bekommen jeweils nur eine dünne Schicht Ganache. Einen Boden mit Creme und Marmelade auf einen Tortenteller oder eine Tortenpappe setzten und mit einem Boden ohne Marmelade bedecken. Die beiden verbleibenden Böden ebenso zur Torte zusammen setzten. Ca. 3 El der Ganache kurz (maximal in 10 Sekunden Schritten) in der Mikrowelle erwärmen, so dass sie sehr cremig bis fast flüssig ist. Damit die Torte rundherum einstreichen, um alle Krümel zu binden und Unebenheiten auszugleichen. Sobald diese Schicht fest ist, die übrige Ganache ebenfalls erwärmen und die Torte damit großzügig einstreichen. Rasch arbeiten, da die Creme sonst fest wird, bevor die Torte mit einem Tortenglätter rundherum geglättet werden konnte.

Die Karotte im Detail

Die Karotte im Detail

Die Tote je nach Geschmack dekorieren und im Kühlschrank vollständig durchkühlen lassen.

Habt viel Spaß beim Nachbacken und eine gute (Kuchen-)Zeit!

Eure Tine

Herbstliebe {noch mehr Schoko-Brownies}

Schoko Guinness Brownies

Schoko Guinness Brownies

Nur ein paar goldene Herbsttage mit blauem Himmel, Sonnenschein und rot, braun und golden leuchtenden Blättern, mehr war nicht notwendig, um mich vom Herbst verzaubern zu lassen. Sobald wir auch nur in die Nähe von einer Kastanie oder Eiche kommen, müssen wir unsere aktuelle Tätigkeit unterbrechen um auf die Jagd zu gehen. Kleine braune Eicheln (aber bitte mit Kappe) und glänzende Kastanien haben es meinem Sohn angetan. Mit leuchtenden Augen verstaut er seine Beute. Jacken- und Hosentaschen quellen hoffnungslos über, denn alles beherbergt Kastanien und Eicheln. :)

Wenn wir von unseren Beutezügen heim kommen, dann habe ich oft ein ganz besonders großes Bedürfnis nach Schokolade und Nüssen. Möglicherweise liegt das daran, dass mich die Natur und ihr verbündeter - mein Sohn - "manipulieren". ;) Wie auch immer, ich konnte nicht widerstehen und habe nochmal Brownies gebacken. Der Schokoholic in mir liebt dieses Gebäck und ich denke, dass es perfekt zu dieser Jahreszeit passt. Aber zweimal das gleiche Rezept? Nein, das geht nicht, ich würde sogar sagen das ist (fast) ausgeschlossen! Außerdem hat mich der Schokoboden vom Guinnesstörtchen ('Kürbis trifft Guinness'), das ich euch vor ein paar Wochen vorgestellt hatte, so sehr begeistert, dass ich unbedingt nochmal etwas mit dem wunderbar malzigen irischen Bier backen wollte. Guinness-Brownies, klingt schon mal nicht schlecht, oder?

Nüsse und Schokopralinen...die Krönung für die Brownies

Nüsse und Schokopralinen...die Krönung für die Brownies

Als Ergänzung dem herben Bier kommen - sehr lange - geröstete Haselnüsse und klein gehackte Haselnusspralinen in den Boden. Wenn ihr nur den Duft der frisch gerösteten Haselnüsse riechen könntet - sooo yummy! Hier kommt nun der Überblick mit allem was ihr braucht - eins zwei drei, keine Hexerei :) versprochen!

Zutaten

  • 200g Butter
  • 250g Schokolade
  • 150ml Guinness
  • 4 Eier
  • 200g Zucker (80g Muscovado- und 120g Roh Rohrzucker)
  • 180g Mehl
  • 40g Kakaopulver
  • 1 TL Backpulver
  • 80g gehackte geröstete Haselnüsse
  • 2 El Kakaonibs
  • 120g gehackte Schoko-Nuss-Pralinen (z.b. von Ferrero)
  • 4 Pralinen und einige Nüsse für die Deko (jeweils gehackt)

Zubereitung

Den Backofen heize ich auf 150°C Umluft vor, lege zwei Blätter Backpapier auf die Fettpfanne oder ein Backblech und stellen einen Backrahmen (ca. 25x30cm) darauf.

Yummy...bald fertig: Brownies für Schokoholics :)

Yummy...bald fertig: Brownies für Schokoholics :)

Die Haselnusskerne werden nun erst einmal in einer Pfanne, ohne Fett, geröstet. Dabei die Kerne regelmäßig wenden und die Hitzezufuhr überwachen, damit die Kerne zwar rösten, aber nicht verbrennen. Es braucht ein bisschen Geduld, aber nach einiger Zeit verströmen die Nüsse ein herrliches Aroma und können aus der Pfanne genommen werden. Die Nüsse ebenso wie die Haselnusspralinen grob hacken und bereitstellen.

Die Schokolade und die Butter in der Mikrowelle vorsichtig schmelzen und mit dem Guinness verrühren. Die Eier und den Zucker mit dem Handmixer oder der Küchenmaschine zu einer schaumigen Masse aufschlagen und nach und nach die Schokoladenmischung zugeben. Die trockenen Zutaten, bis auf Haselnüsse und Pralinen, kurz und eben gerade unterrühren. Zum Schluss die beiden verbleibenden Zutaten mit einer Gummizunge unter die Masse heben und den Teig in den vorbereiteten Backrahmen füllen.

Ich glaube die beiden Eichhörnchen würden auch ein Stückchen nehmen ;)

Ich glaube die beiden Eichhörnchen würden auch ein Stückchen nehmen ;)

Die Brownies sollten nach dem Backen noch leicht feucht sein, so dass die Backzeit – je nach Größe der Form – zwischen 25 und 35 Minuten beträgt. Es ist ratsam, eine Stäbchenprobe zu machen, wobei der Teig noch feucht sein soll, er darf aber auch nicht mehr zu nass sein. Sollten die Brownies ausnahmsweise doch zu lange im Backofen gewesen sein, kann man die Oberfläche mit ein bisschen Guinness oder einer Zuckerlösung tränken. (Für die Zuckerlösung werden Zucker und Wasser zu gleichen Teilen gekocht, bis sich der Zucker vollständig gelöst habt, und dann auf das Gebäck gegeben. Je 50g sind für diesen Zweck ausreichend.)

Mit den gehackten Nüssen und Pralinen bestreuen und etwas auskühlen lassen. Lauwarm mit einer Kugel Eis oder ganz schlicht pur servieren.

Habt viel Freude beim Nachbacken und einen wunderschönen Tag!

Kürbis trifft Guinness {Rezept by Sweet Dreams}

Kürbis trifft Guinness - ein herbstliches Törtchen

Kürbis trifft Guinness - ein herbstliches Törtchen

Immer im September kommt ein ganz besonderer Tag, unser Jahrestag. Wir haben ihn diesmal ganz entspannt und entsprechend der Saison mit einer herrlichen Weinverkostung im wunderschönen Rheingau, gefeiert! Inmitten von Weinbergen voller reifender Reben und bei herrlichem Wetter sind die Stunden nur so verflogen. Leicht und beschwingt sind wir nach einigen herrlichen Stunden den Rückweg nach Frankfurt angetreten.

Auch wenn ich den Herbst vor wenigen Tagen auf meinem Blog schon mit Schoko-Brownies begrüßt habe, vermisse ich den Sommer schon noch ein wenig. Geht es euch auch so? Süße, pralle und saftige Beeren, denen man einfach nicht widerstehen kann. Vor ein paar Tagen habe ich bei Ullatrullabacktundbastelt ('klick') noch herrliche Blaubeer-Guglchen entdeckt. Die Erdbeerzeit habe ich in diesem Jahr gar nicht richtig ausgekostet und auch die Himbeerzeit ist viel zu rasch vergangen. Aber jammern hilft nicht, vor allem, da auch der Herbst viele Leckereien bietet, die sich großartig in Kuchen, Muffins, Cupcakes und Törtchen verarbeiten lassen. Kürbisse, Pflaumen, Äpfel und Birnen….all das wird in den kommenden Wochen durch meine Küche wandern, versprochen!

Also, rein in die herbstlichen Genüsse, den Anfang macht ein Kürbis. Auf der Suche nach einem passenden Rezept, habe ich in den aktuellen Backzeitschriften gestöbert, die sich momentan im Wohnzimmer stapeln. Naja, wenn ich ehrlich bin, eigentlich überall in der Wohnung ;-)

In der Herbst-Ausgabe des Magazins „Sweet Dreams“ (klick) (September/Oktober 2015) bin ich fündig geworden! Das Törtchen setzt sich aus Schoko-Guinness und Kürbisböden zusammen, die von einer sahnigen Creme umhüllt werden. Genau richtig, für jeden von uns etwas dabei und so soll es schließlich sein, an einem gemeinsamen Jubeltag!

Zutaten für den Kürbisboden

  • 175g Mehl
  • ¼ Tl Natron
  • ½ Tl Backpulver
  • ½ Tl Salz
  • 1 Tl Zimt
  • je ¼ Tl Muskat, Nelken und Ingwer
  • 150g Zucker
  • 160ml Sonnenblumenöl
  • 2 Eier
  • 200g Kürbismus (ich habe einen Hokkaidokürbis in wenig Wasser gedünstet und anschließend püriert)

Zutaten für den Guinnesboden (mein persönlicher Favorit!)

  • 120ml dunkles Bier (ich habe entsprechend der Empfehlung im Rezept Guinness verwendet)
  • 2 El Kaffee
  • 115g Butter (hier habe ich Joghurtbutter verwendet)
  • 55g Kakaopulver
  • 1 großes Ei
  • 1 ½ Tl Vanilleextrakt
  • 120g Creme fraîche
  • 120g Mehl
  • 225g Zucker
  • ½ Tl Salz
  • ¾ Tl Backpulver

Zutaten für die Creme

  • 500g Mascarpone
  • 1 El Ahornsirup
  • 120g Puderzucker
  • 1 Tl Zimt
  • 1 Tl Vanilleextrakt
  • 115g Sahne

Auch wenn die Liste hier sehr lang ist, dass Törtchen lässt sich rasch zubereiten und ist super lecker!!

Zubereitung

Bis es so weit ist, muss ich mich noch ein wenig gedulden.

Bis es so weit ist, muss ich mich noch ein wenig gedulden.

Zuerst den Backofen auf 140°C Umluft vorheizen und den Boden von zwei runden Formen (15-20cm Durchmesser) mit Backpapier auslegen. Das Bier mit dem Kaffee und der Butter in einem Topf erhitzen und den Kakao einrühren. Alles abkühlen lassen. In der Zeit das Ei mit Vanille und Creme fraîche verquirlen. Die Biermischung unter die Eimasse mixen und anschließend Mehl, Zucker, Backpulver und Salz einrühren. Für die Herstellung des Teiges habe ich auf die Hilfe meiner Küchenmaschine verzichtet und alles mit einem großen Schneebesen gemacht. Den Teig gleichmäßig auf die Formen verteilen und ca. 30 Minuten im Ofen backen. Auskühlen lassen und aus der Form lösen.

Dank der Böden, die mit Kürbismus und Guinness verfeinert werden, ist das Törtchen sooo saftig!

Dank der Böden, die mit Kürbismus und Guinness verfeinert werden, ist das Törtchen sooo saftig!

Für den Kürbisboden wiederrum den Boden von zwei runden Backformen, gleicher Größe, mit Backpapier auslegen. Die Temperatur vom Ofen sollte auf 160°C erhöht werden. Nun in einer Schüssel das Mehl mit dem Natron, dem Backpulver, Salz und den Gewürzen mischen. In einer zweiten großen Schüssel den Zucker mit Öl und den Eiern verquirlen, ein Schneebesen ist vollkommen ausreichend und das Kürbismus untermixen. Nun die Mehlmischung unterheben und alles in die vorbereiteten Backformen füllen. Nach etwa 30 Minuten Backzeit sollten die Böden fertig sein und können nach einer kurzen Abkühlzeit aus der Form gelöst werden.

Die Farben des Herbstes in einem Törtchen :)

Die Farben des Herbstes in einem Törtchen :)

Für die Creme werden Mascarpone, Sirup sowie der Puderzucker gründlich verquirlt. Zimt, Vanille und Sahne zugeben und ca. 2 Minuten aufschlagen. Vorsicht, die Creme sollte nicht zu lange bzw. zu intensiv geschlagen werden, denn dann wird sie buttrig. Einen Schokoboden auf einen Tortenteller legen, etwas Creme darauf geben und einen Kürbisboden darauf legen. Mit den übrigen Böden ebenso verfahren und die Torte komplett mit Creme einstreichen. Nach Belieben verzieren. Die Torte sollte mindestens eineinhalb Stunden kühlen.

Guten Appetit :)

Guten Appetit :)

Ein ganz tolles Rezept, es war ein wirklich köstliches Törtchen. Vielen Dank dem Sweet Dreams Magazin! Ich wünsche euch eine gute (Kuchen-)Zeit!